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PT 2.0.9 ist ein ebenerdiger Seminarraum im Foyer des PT-Gebäudes.

Im Werkstattgespräch stellt Maximilian Forer Zielsetzung, Fragestellungen und methodischen Zuschnitt seines Dissertationsvorhabens zu den nationalsozialistischen Ordensburgen in Krössinsee, Vogelsang und Sonthofen vor. Die Dissertation untersucht die als „Junker“ bezeichneten Lehrgangsteilnehmer der Ordensburgen, ihre ideologische Formierung sowie ihre späteren Tätigkeiten im Kontext nationalsozialistischer Herrschaft und Gewaltpolitik während des Zweiten Weltkriegs.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Oberseminars „Themen und Probleme moderner Landesgeschichte“ von Prof. Dr. Bernhard Löffler sowie des Forschungskolloquiums für Europäische Geschichte unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Liedtke statt.
Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs stehen insbesondere methodische und konzeptionelle Überlegungen zur Strukturierung des Dissertationsvorhabens sowie zur Verbindung der unterschiedlichen Untersuchungsebenen. Darüber hinaus werden erste Forschungsergebnisse und zentrale Arbeitsthesen vorgestellt.
Besonderes Augenmerk gilt dem Zusammenspiel von Architektur, Lehrkonzeption und weltanschaulicher Schulung sowie der Frage, inwiefern die Ordensburgen als Institutionen nationalsozialistischer Elitenbildung wirkten und welchen Einfluss diese Formierungsprozesse auf das spätere verbrecherische Handeln des dort geschulten Personals ausübten.




