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PT 2.0.9 ist ein ebenerdiger Seminarraum im Foyer des PT-Gebäudes.

Im Werkstattgespräch stellt Eileen Weiß M.A. Zielsetzung, Fragestellungen und methodischen Zuschnitt des Teilprojekts „Die Regensburger Kunst- und Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“ vor und verortet es innerhalb der aktuellen Forschungslandschaft zur Stadt- und Kulturgeschichte im Nationalsozialismus. Das Teilprojekt ist eingebettet in das übergeordnete Forschungsprojekt „Die Regensburger Stadtverwaltung in der NS-Zeit“. Die Veranstaltung ist Teil des Oberseminars „Themen und Probleme moderner Landesgeschichte“ von Prof. Dr. Bernhard Löffler.
Der Werkstattbericht gibt Einblicke in die bislang erschlossenen Quellenbestände sowie in erste Forschungsergebnisse. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Regensburger Kulturverwaltung unter der Leitung von Walter Boll sowie ausgewählter Bereiche der städtischen Kunst- und Kulturszene im Kontext der reichsweiten kulturpolitischen Entwicklungen während der NS-Zeit.
Neben der Identifikation zentraler Akteur*innen richtet sich das Augenmerk insbesondere auf die Frage, ob und in welcher Form sich eine eigenständige Regensburger Kulturpolitik erkennen lässt. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern lokale kulturpolitische Initiativen das nationalsozialistische Narrativ des Kulturraums „Bayerische Ostmark“ aufgriffen, adaptierten und möglicherweise mitprägten. Dabei sollen auch Kontinuitäten personeller und thematischer Art erörtert werden.