Forschung & Projekte

Die Regensburger Stadtverwaltung in der NS-Zeit

Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt widmet sich der umfassenden historischen Aufarbeitung der Regensburger Stadtverwaltung in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945). Ziel ist es, Strukturen, Entscheidungsprozesse und Handlungsfelder der kommunalen Verwaltung im historischen Kontext zu analysieren und ihre Kontinuitäten und Brüche über die NS-Zeit hinaus sichtbar zu machen.
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Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg

Publikation

Offizielle Fotoarbeiten oder private Schnappschüsse: Fotografie war im KZ Flossenbürg alltäglich. Bisher meist unveröffentlichte Fotos geben erstmals Einblick in die Perspektiven der SS auf das Lager. Anhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos wird erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg erzählt. Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein.
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Die Landshuter Hochzeit (1920–1960)

Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt widmet sich der Geschichte der Landshuter Hochzeit in der Zeitspanne von 1920 bis 1960 und versteht das historische Festspiel als Spiegel der komplexen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklungen dieser Jahrzehnte. Der Zeitraum ist dabei bewusst gewählt, um tiefgreifende politische Zäsuren – von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis hin zur Nachkriegszeit – zu überbrücken.
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Das Grüne Band

Forschungs- und Vermittlungsprojekt

Vom Todesstreifen zur Naturoase – diese Verwandlung hat das Grüne Band entstehen lassen, das sich am Verlauf des ehemaligen Eisernen Vorhangs quer durch Europa zieht. Im Kalten Krieg standen sich an dieser hochmilitarisierten Linie Ost und West gegenüber. Nach dem Ende des Systemgegensatzes entstand – ausgehend von der ehemals deutsch-deutschen Grenze – ein länderübergreifendes Naturschutznetzwerk. Ehemals Getrenntes soll so verbindend wirken und damit zur europäischen Einigung beitragen, metaphorisch ausgedrückt in der Bezeichnung „Grünes Band“. 
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Bayerische Ostmark

Ausstellungsprojekt

„Bayerische Ostmark“ war von 1933 bis 1942 die Bezeichnung für einen NS-Gau, der ursprünglich Teil der Parteigliederung der NSDAP war, aber sukzessive auch staatlich-strukturbildende Aufgaben okkupierte. Er umfasste die heutigen Regierungsbezirke Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern sowie seit 1938 einige Gebiete des annektierten „Sudetenlands“. 1942 erfolgte die Umbenennung in „Gau Bayreuth“, weil das Gebiet durch den NS-Eroberungs- und Vernichtungskrieg von der Grenze in die Mitte des nationalsozialistischen Herrschaftsgebiets gerückt war. In einem Ausstellungsprojekt sollen Geschichte und Nachwirkung des NS-Gaus dargestellt werden.
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